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Portabilität in der betrieblichen Altersversorgung: Strategien für Makler

Wie Makler die Übertragbarkeit von Anwartschaften strategisch einsetzen

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) ist ein zentrales Element der Altersvorsorge in Deutschland. Ein besonders relevantes Thema für Makler ist dabei die Portabilität – also die Übertragbarkeit von Anwartschaften bei einem Arbeitgeberwechsel. Dieser Artikel beleuchtet, wie Makler die Portabilität strategisch nutzen können, um ihre Kunden optimal zu beraten und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen.

Auf einen Blick
Lesedauer ca. 2 Min.

Die wichtigsten Fakten

  • Portabilität ermöglicht die Mitnahme von Anwartschaften bei Arbeitgeberwechsel.
  • Makler können durch gezielte Beratung Kundenbindung stärken.
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und steuerliche Aspekte sind zu beachten.

Was ist Portabilität in der bAV?

Portabilität bezeichnet die Möglichkeit, erworbene Anwartschaften aus einer betrieblichen Altersversorgung bei einem Arbeitgeberwechsel auf den neuen Arbeitgeber zu übertragen. Dies ist besonders wichtig, um Versorgungslücken zu vermeiden und die Attraktivität der bAV für Arbeitnehmer zu erhöhen. Seit der Einführung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) im Jahr 2018 ist die Portabilität gesetzlich verankert und bietet damit eine solide Grundlage für die Beratung durch Makler.

Rechtliche Grundlagen und Rahmenbedingungen

Die gesetzlichen Grundlagen für die Portabilität sind im Betriebsrentengesetz (BetrAVG) geregelt. Hier sind insbesondere die §§ 4 und 5 relevant, die die Übertragbarkeit von Anwartschaften regeln. Makler sollten sich mit diesen Regelungen vertraut machen, um ihre Kunden fundiert beraten zu können. Zudem sind steuerliche Aspekte zu beachten, da die Übertragung von Anwartschaften Auswirkungen auf die steuerliche Behandlung haben kann.

Strategien für Makler zur Nutzung der Portabilität

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Für Makler bietet die Portabilität die Möglichkeit, ihre Kunden langfristig zu binden und zusätzliche Dienstleistungen anzubieten. Hier sind einige Strategien, die Makler nutzen können:

1. Proaktive Beratung bei Arbeitgeberwechsel

Ein Arbeitgeberwechsel ist ein entscheidender Moment, in dem Makler ihre Kunden proaktiv beraten sollten. Durch die frühzeitige Ansprache können Makler sicherstellen, dass die Anwartschaften aus der bisherigen bAV übertragen werden und keine Versorgungslücken entstehen. Dies stärkt das Vertrauen der Kunden und festigt die Kundenbeziehung.

2. Schulungen und Workshops anbieten

Makler können Schulungen und Workshops für Arbeitgeber und Arbeitnehmer anbieten, um über die Vorteile und Möglichkeiten der Portabilität zu informieren. Dies positioniert den Makler als Experten und schafft zusätzliche Beratungsanlässe.

3. Digitale Tools und Plattformen nutzen

Die Nutzung digitaler Tools und Plattformen kann die Beratung zur Portabilität erleichtern. Makler können ihren Kunden beispielsweise Online-Rechner oder Informationsportale zur Verfügung stellen, um die Übertragung von Anwartschaften zu vereinfachen und transparenter zu gestalten.

Praktische Umsetzung der Portabilität

Die praktische Umsetzung der Portabilität erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Maklern, Arbeitgebern und Versicherungsunternehmen. Makler sollten sicherstellen, dass alle Beteiligten über die notwendigen Informationen verfügen und die Übertragung der Anwartschaften reibungslos verläuft.

Kommunikation mit Arbeitgebern

Eine klare Kommunikation mit den Arbeitgebern ist entscheidend. Makler sollten die Personalabteilungen und Entscheidungsträger in den Unternehmen über die Vorteile der Portabilität informieren und sie bei der Umsetzung unterstützen.

Zusammenarbeit mit Versicherungsunternehmen

Die Zusammenarbeit mit Versicherungsunternehmen ist ebenfalls von großer Bedeutung. Makler sollten sicherstellen, dass die Versicherer die notwendigen Unterlagen und Informationen bereitstellen, um die Übertragung der Anwartschaften zu ermöglichen.

Fazit

Die Portabilität in der betrieblichen Altersversorgung bietet Maklern die Möglichkeit, ihre Kunden langfristig zu binden und zusätzliche Beratungsdienstleistungen anzubieten. Durch eine proaktive Beratung, Schulungen und die Nutzung digitaler Tools können Makler die Vorteile der Portabilität optimal nutzen und ihre Kundenbeziehungen stärken.

FAQ

Häufige Fragen

Portabilität bezeichnet die Übertragbarkeit von Anwartschaften aus einer betrieblichen Altersversorgung bei einem Arbeitgeberwechsel. Sie ermöglicht es Arbeitnehmern, ihre erworbenen Ansprüche mitzunehmen und Versorgungslücken zu vermeiden.

Die Portabilität ist im Betriebsrentengesetz (BetrAVG) geregelt, insbesondere in den §§ 4 und 5. Diese Regelungen wurden durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) im Jahr 2018 gestärkt.

Makler können die Portabilität strategisch nutzen, indem sie ihre Kunden proaktiv bei Arbeitgeberwechseln beraten, Schulungen und Workshops anbieten und digitale Tools zur Vereinfachung der Übertragung von Anwartschaften einsetzen.

Bei der Übertragung von Anwartschaften können steuerliche Auswirkungen entstehen. Makler sollten ihre Kunden über diese Aspekte informieren und gegebenenfalls steuerliche Beratung empfehlen.

Eine enge Zusammenarbeit mit Versicherungsunternehmen kann die Übertragung von Anwartschaften erleichtern. Makler sollten sicherstellen, dass die Versicherer die notwendigen Unterlagen und Informationen bereitstellen.
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